Tim Hagmann

Für eine nachhaltige und liberale Zukunft

Das bin ich

Ämter:   Landrat/Kantonsrat (Kanton Basel-Landschaft)
Mitglied der Volkswirtschafts- und Gesundheitskommission (VGK)
Ersatzmitglied der Umweltschutz- und Energiekommission (UEK)
Beruf:   Direktor/Geschäftsführer LUSTAT
Ausbildung:   CAS Data Science (Harvard University)
Master in Statistik (Uni Neuchâtel)
Bachelor in Volkwirtschaftslehre (Uni Zürich)
Berufslehre (SWG Grenchen)
Geboren in Grenchen im Kanton Solothurn und nach Stationen von Irland bis Nordfrankreich, habe ich vor 15 Jahren mit meiner Familie in Binningen/Bottmingen mein Zuhause gefunden.
Nach meiner Berufslehre zum Elektriker habe ich über den 2. Bildungsweg an der Universität Zürich Volkswirtschaftslehre sowie Statistik an der Universität Neuchâtel und Datenwissenschaften an der Harvard University studiert.
Beruflich bin ich Direktor/Geschäftsführer von LUSTAT, einer unabhängigen öffentlich-rechtlichen Organisation, die den Kanton und die Stadt Luzern sowie sechs Zentralschweizer Kantone mit umfassenden Daten und präzisen Analysen unterstützt. LUSTAT liefert entscheidungsrelevante Informationen für politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Fragestellungen.
Bei LUSTAT arbeiten 35 engagierte und hochqualifizierte Mitarbeitende, darunter Datenwissenschaftler:innen, Informatiker:innen und Sachbearbeiter:innen, sie verarbeiten interne und externe Datenquellen, um eine solide Basis für fundierte datenbasierte Entscheidungen und einen lebhaften gesellschaftlichen Diskurs zu schaffen.
Energie, Motivaton und Inspiration für meine Tätigkeiten ziehe ich aus meiner Familie. Wenn neben Familie, Politik und Arbeit noch Zeit übrigbleibt, so verbringe ich diese gerne mit Freunden, Wandern, Pfadi und Reisen.

Politische Grundhaltung

Das Baselbiet ist ein toller Kanton voller ungenutzter Chancen. Ich bin überzeugt, dass wir unser enormes Potenzial nicht annähernd ausnutzen. Dabei stehen für mich kreative Lösungen, Elan und Mut, nicht Parteidenken im Vordergrund.

Liberale Politik bedeutet nicht nur das Engagement für unsere heutige Freiheit, sondern auch für die Freiheit künftiger Generationen. Der respektvolle Umgang mit allen Menschen, Tieren und mit unserer Umwelt gehört ins Zentrum unseres Handelns. Deshalb setze ich mich für eine gesunde Umwelt, eine nachhaltige Wirtschaft und Chancengleichheit ein.

Ich sehe das Baselbiet als Teil einer offenen Schweiz, welche sich auch für die Schwächsten in der Gesellschaft einsetzt.

Ich befürworte eine liberale Gesellschaft und fordere bessere Rahmenbedingungen für unsere Wirtschaft, die am Ende den Menschen dient. Das Baselbiet braucht mehr unternehmerisches Denken, dabei bildet unsere Innovationskraft die Basis für unseren Wohlstand und Handeln.

Die Freiheit nutzt sich ab,
wenn du sie nicht nutzt.

KI Gefahren

Die rasanten Fortschritte der Künstlichen Intelligenz (KI) bieten grosse Chancen, bergen jedoch auch Risiken für Jugendliche und unsere Demokratie. Wir müssen jetzt handeln, um diverse Stellen in unserem Kanton zu stärken und nationale Leitplanken gegen den Missbrauch digitaler Technologien zu setzen.
Im Baselbiet müssen wir jene Stellen unterstützen, die täglich mit den Folgen digitaler Gewalt konfrontiert sind. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft benötigen Ressourcen und eine gesetzliche Grundlage, um im digitalen Raum effektiv wirken zu können. Auch die Opferhilfe, die Schulen und die Jugendarbeit müssen gestärkt werden, um Betroffene von Sextortion oder Deepfakes kompetent aufzufangen.
Auf Bundesebene unterstütze ich die am 3. März 2026 lancierte Internetinitiative. Der Bund geht im neuen Gesetz zu den Kommunikationsplattformen (KomPG) nicht weit genug. Grosse Technologie-unternehmen müssen stärker in die Pflicht genommen werden, um die Verbreitung von Desinformation und illegalen Inhalten konsequent zu verhindern.

Themenschwerpunkte

Gesundheitskosten

Im vierten Jahr in Folge steigen die Krankenkassenprämien im Baselbiet massiv an. Eine Familie zahlt damit pro Jahr erneut gegen CHF 1000 mehr. Dieser Kostenschub ist im Vergleich zu Basel-Stadt mit 4.2 % vs. 3.1 % überdurchschnittlich hoch. Es braucht jetzt griffige Lösungen für unser Gesundheitswesen!
Im Baselbiet müssen wir jene Mechanismen stärken, die eine effiziente Versorgung garantieren. Ich setze mich für überregionale Planungsregionen ein, welche nicht an der Kantonsgrenze aufhören. Die Zusammenarbeit mit Baselstadt sollte gestärkt und nicht geschwächt werden. Zudem sollten wir zum Wohle der Patienten Behandlungen vermehrt ohne unnötige Spitalübernachtung durchführen.
Auf nationaler Ebene braucht es Anpassungen bei der Kostenverteilung im föderalistischen System. Wir müssen sicherstellen, dass sich Familien eine optimale Versorgung von der Prävention bis zur Behandlung leisten können. Nur durch eine faire Lastenverteilung und Effizienzsteigerungen bleibt die Gesundheit für alle Haushalte im Kanton bezahlbar.

Fluglärm

Die Flugbewegungen am Euroairport nehmen rasant zu. Bei den Passagierzahlen wurde mit über 9 Millionen ein neuer Rekordwert erreicht. Die Gemeinden im Unterbaselbiet (namentlich Allschwil, Binningen und Bottmingen) tragen dabei die Hauptlast des Fluglärms. Dies muss sich ändern!
Ja, der Kanton Baselland ist in Bezug auf den Euroairport nicht Alleinträger. Trotzdem hat der Kanton durch seine finanzielle Beteiligung einen massgeblichen Einfluss auf die Entscheidungen rund um den Euroairport. Es braucht eine starke Stimme für die lärmgeplagte Bevölkerung in unserer Region. Nur so können wir eine Entlastung der betroffenen Gemeinden erreichen und die Lebensqualität nachhaltig sichern.
Der Frachtflugverkehr darf nicht weiter unnötig wachsen. Zudem sind Kurzstreckenflüge nach Paris oder Frankfurt überflüssig und schädigen das Klima. Auch hier muss sich der Kanton in Zusammenarbeit mit dem Bund konsequent gegen den unnötigen Fluglärm und für leisere Nächte einsetzen. Eine Reduktion der Flugbewegungen ist für den Lärmschutz und das Klima zwingend notwendig.

Lebendige Wirtschaft

Wir dürfen stolz sein auf unser engagiertes und kreatives Gewerbe. Dieses bildet teilweise trotz und nicht dank den existierenden Rahmenbedingungen die Stütze für unseren Wohlstand. Gerade jetzt, mit der aktuell unsicheren Wirtschaftssituation und der weltweiten Inflation, sind unkomplizierte Lösungen für unsere Betriebe gefragt.
Als Landrat setze ich mich für den Abbau von unnötiger Bürokratie ein. Der Kanton Baselland muss zu einem wirtschaftsfreundlicheren Kanton für bestehende und neue Firmen werden. Wir müssen administrative Hürden konsequent senken, damit unser Gewerbe wieder mehr Raum für Innovationen und echtes Wachstum erhält.
So sichern wir die notwendigen Investitionen in Bildung, Familie, Umwelt, Gesundheit und Infrastruktur. Dies ermöglicht ein nachhaltig lebenswertes Baselbiet für alle Einwohnerinnen und Einwohner unseres Kantons.

Familie & Bildung

Unsere Kinder sind das Fundament unserer Zukunft. Eine tragende Säule ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch gezielte Investitionen in die Kinderbetreuung. Dabei sollten wir unterschiedliche Varianten wie Kitas, Spielgruppen oder die Selbstbetreuung nicht gegeneinander ausspielen, sondern die Kinderbetreuung grundsätzlich stärken.
Im Baselbiet müssen wir zudem die Bedingungen an unseren Schulen verbessern, damit Lehrpersonen wieder echte Zeit für das einzelne Kind finden. Kleine Lerngruppen sind die Voraussetzung für eine Begleitung, die sich am individuellen Entwicklungsstand orientiert und auf Herausforderungen im Sozialverhalten gezielt eingehen kann.
Ziel ist eine Schule, die den Fokus von Leistungsdruck auf innere Motivation verschiebt. Sie priorisiert den sicheren Erwerb der Grundkompetenzen in Deutsch sowie Mathematik und ermöglicht vermehrt individualisiertes sowie erlebnisorientiertes Lernen.

Digitalisierung

Die Digitalisierung bietet grosse Chancen, doch unser Kanton hinkt den technischen Möglichkeiten aktuell weit hinterher. Wir brauchen endlich konsequente digitale Behördengänge. Dabei müssen wir die Verwaltung modernisieren, um Zeit zu sparen und personelle Ressourcen gezielt im Sinne der Bevölkerung im Baselbiet einzusetzen.
Im Baselbiet müssen wir zudem die Effizienzgewinne in der Verwaltung erschliessen, welche heute noch ein Brachland bilden. Die kantonale Open Data Initiative ist hier ein wichtiger wenn auch noch zögerlicher Schritt, um innovative Ansätze Wirtschaft und Wissenschaft zu fördern und Transparenz als Grundlage für kluge, zukunftsorientierte Lösungen zu nutzen.
Ziel ist eine moderne Verwaltung, die unsere schützenswerten Daten stets in unserem Sinne einsetzt. Sie priorisiert die Datensouveränität gegenüber dem Ausland sowie das Recht auf Einsicht und ermöglicht so das nötige Vertrauen in den digitalen Staat.

Interregionale Zusammenarbeit

Wir liegen an einem wichtigen Knotenpunkt in der Nordwestschweiz, welcher durch die Jahrhunderte dank erfolgreicher Kooperationen mit unseren Nachbarn positiv geprägt wurde. Die aktuelle Regierung und Parlament setzt heute leider vermehrt auf Baselbiet First statt auf die Stärken einer gemeinsamen regionalen Vernetzung.
Gemeinsam erreichen wir mehr als allein. Es ist nicht nur effizienter, sondern auch effektiver, wenn wir unsere Herausforderungen in Klima, Bildung, Gesundheit sowie Verkehr zusammen bewältigen. Kooperationen stärken unseren Standort und entsprechen auch der Lebensrealität der Bevölkerung.
Ich bin überzeugt, dass wir Kooperationen mit Baselstadt, Solothurn, dem Aargau, Baden-Württemberg sowie dem Elsass stärker ausbauen können. So werden wir als Region erfolgreicher und behaupten uns nachhaltig im internationalen Wettbewerb.

Gleichberechtigung

Als berufstätiger Vater kenne ich die Herausforderungen, Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen. Ich spüre immer wieder, wie veraltete Rollenbilder und Vorurteile gegenüber unterschiedlichen Lebensmodellen hartnäckig bestehen bleiben. Um diese Ungerechtigkeiten zu beseitigen, braucht es keinen Kampf der Geschlechter.
Es braucht die Zusammenarbeit zwischen gleichberechtigten Partnern. Privilegien sowie ungleiche Chancen müssen Schritt für Schritt aus dem Weg geräumt werden. Meine Arbeit zeigt, dass diverse Teams mit einer Vielfalt an Ideen, Herkunft und Geschlecht die besten Lösungen erarbeiten.
Eine faire Gesellschaft ist eine Gesellschaft, in welcher unabhängig von Geschlecht, Alter, sexueller Orientierung oder Herkunft alle die gleichen Chancen haben. Es zählen nur die effektiven Fähigkeiten und die tatsächliche Leistung für ein lebenswertes Baselbiet.

Ökologie und Nachhaltigkeit

Das Klima verändert sich, Arten sterben, invasive Arten verdrängen einheimische und dies ist menschengemacht. Die Menschheit kann jedoch nicht nur zerstören, sie besitzt auch die Fähigkeit, Lösungen für diese Herausforderungen zu finden. Ich bin überzeugt, dass wir dieses Generationenproblem mit schnellem Handeln gemeinsam bewältigen können.
Dank dem Einsatz für unsere Umwelt im Kleinen wie im Grossen glaube ich daran, dass wir unseren nachfolgenden Generationen eines Tages stolz erzählen können, dass es uns gelungen ist, auf der Schlussfahrt zu wenden und wir die Probleme schliesslich erfolgreich gelöst haben.
Ein Teil der Klimaveränderung ist unumkehrbar. Dies gilt es zu akzeptieren und in den verschiedenen Belangen des öffentlichen Lebens wie der Raumplanung zu berücksichtigen. Wichtig sind mehr Grünflächen und klimataugliche Bauten.

Vorstösse

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Internet Initative

Kindsmissbrauch, Gewalt, Cyberkriminalität und Desinformation. Immer mehr illegale, kriminelle und gefährliche Inhalte fluten das Internet! Die grossen Technologieunternehmen müssen reagieren.

Unterzeichne jetzt, damit Social Media, Suchmaschinen und KI die Verbreitung von pädokriminellem Material, von sexueller und anderer Gewalt konsequent bekämpfen.

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